Einerseits blicke ich zurück auf eine lange Zeit in der ich viel gelernt, viele Erfahrungen gesammelt, gute und weniger gute Tage gehabt und viele Veränderungen erlebt habe. Andererseits blicke ich auch in eine sehr spannende Zukunft.

Die Vergangenheit ist der Prolog.

Am Ende jedes Endes steht ein Anfang. Ganz korrekt ist das aber eigentlich nicht, denn der Anfang vom Anfang ist schon eine Weile her, es war im April 2012, also vor fast zwei Jahren. Da hatten wir eine Idee.

Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. – Mark Twain

Damals hielt ich das Ganze übrigens selbst noch für eine Spinnerei, einen Spaß, eine “einmalige Aktion”. Doch ich wurde eines Besseren belehrt. Mit pingeb.org hatten wir, ohne es zu forcieren, etwas Großes geschaffen.

  • * Über den Projektstart berichteten über 120 Medien aus über 25 Ländern der Welt.
  • * Auszeichnung durch netidee.at.
  • * Einladung zu Konferenzen wie die TEDx in Wien und zum exklusiven Marketing-Kongress der iComp.

Aus unseren anfangs 70 Stickern am Straßenrand in Klagenfurt wurde eine Infrastruktur zur Verbreitung von Kunst und Künstlern im öffentlichen Raum. Fast nebenbei entstand dabei noch das erste und meines Wissens nach noch immer einzige WordPress Plugin, welches NFC verwendet und so die physische Welt mit dem Internet verbindet. Damit könnte man noch viel mehr machen, denn es ist eigentlich ein Plugin für viele Location-Based-Services für die mit Abstand am weitesten verbreitete WebCMS Plattform.

Ihr aber seht und sagt: Warum? Aber ich träume und sage: Warum nicht? – George Bernard Shaw

Mittlerweile gibt es unser Projekt auch in Graz und Villach, wo es von eigenständigen und grandiosen lokalen Teams betrieben wird und bald auch in Salzburg und Weimar. Damit aber noch nicht genug.

BA-Kunstpreis

Am 21. Februar 2014 wurde uns für pingeb.org der renommierte Bank Austria Kunstpreis verliehen. Ich schmunzle jedes Mal wenn ich diesen Satz sage oder wie hier schreibe. Diese Auszeichnung ehrt uns ungemein und öffnet uns hoffentlich viele Türen, denn aus pingeb.org soll etwas globales entstehen.

Viel kann ich darüber noch nicht verraten, aber ich vertraue diesem Projekt so sehr, dass ich dafür meinen Job als Softwareentwickler gekündigt habe um mich voll diesem Projekt zu widmen. Des weiteren gibt es einen neuen Namen, denn pingeb.org lässt sich international schwer verbreiten und so heißt das Ganze nun xamoomIhr seht also das “x” bleibt uns erhalten.

Wenn ihr über das was wir mit xamoom so treiben auf dem Laufenden bleiben wollt, empfehle ich http://xamoom.com. Dort könnt ihr euch in die Mailingliste eintragen und außerdem findet ihr uns auch auf Facebook, Twitter und Google+.

Das folgende Video entstand übrigens schon vor einiger Zeit und da ihr es jetzt seht ist nun auch geklärt wie dieses Foto entstand.

Der Anfang ist die hälfte des Ganzen. – Aristoteles

Es ist ein Abenteuer, so viel ist klar. Eine ungewisse Zukunft, ohne Zweifel. Aber in meinem Hinterkopf schreit eine stimme schrill und laut: “Wenn du es nicht versuchst wirst du dich den Rest deines Lebens fragen was gewesen wäre wenn du es doch getan hättest!”

So viel aber ist sicher, wir werden unser Bestes geben und das unsere Idee Potenzial hat haben wir ja bereits bewiesen. Nun geht es darum Worten Taten folgen zu lassen und das bedeutet auch einen Abschied von meiner bisherigen Tätigkeit. Dieser findet ganz offiziell am 31.3.2014 statt, aber bereits heute ist mein letzter Arbeitstag nach fast 8 Jahren in dieser Firma. Ich hoffe wir bleiben in Kontakt, den möchte ich nämlich nicht verlieren.  Ganz persönlich und egoistisch hoffe ich, dass ihr viel von uns hören werdet, wenn dem nämlich so ist, dann geht unser Plan auf.

Diese Seite, auf der ich über diverse IT-Themen schreibe, wird es natürlich unverändert weiterhin geben. Außerdem gibt es nun auch hautzenberger.at, eine Seite die ich als “Wer ist denn dieser Bruno Hautzenberger eigentlich?”-Seite, eine digitale Visitenkarte/CV/Kontaktseite, nutze. Dort erfahrt ihr alles wissenswerte über mich und auch wie ihr mich weiterhin kontaktieren könnt.

Auch was die Technik angeht gehen wir neue Wege. Damit wir skalieren können muss auch unsere Software skalieren. Auf welche Technik wir hier setzen werden habe ich euch ja schon, inklusive Gründe dafür, hier beschrieben.

Die Wissenschaft ist der Verstand der Welt, die Kunst ihre Seele. – Maksim Gorki

PS: Wer mich kennt weiß, dass meine Rolle hier eher der Verstand und weniger die Seele sein wird.