Seit Langem liest man immer wieder von Datenlecks und davon, dass Kundendaten “verloren” und ausgelesen werden konnten. Es ist fast schon unmöglich davon nicht selbst betroffen zu sein, weil sich ja scheinbar niemand um meine Daten sorgt und das betrifft auch meine Bankdaten.

Bei Adobe werden bis zu 2,9 Millionen Kunden Datensätze gestohlen, Hacker erlangen Zugang zu 70.000 Healthcare.gov Datensätzen, Merkur Kundendaten mittels NoCard geknackt, ein Datenleck legt Kundendaten von Krone und Kurier offen, Rund 16 Millionen Benutzerkonten durch Botnetze kompromittiert und das sind nur ein paar wenige von sehr vielen Fällen aus der ganz jungen Vergangenheit.

Ganz egal wie viel echter Schaden hier entstanden ist, ich bin stink sauer! Es geht hier einfach um Verantwortung und dieser ist sich scheinbar niemand bewusst.

Es geht nicht darum, dass Firmen persönliche Daten von mir haben, es geht darum wie sie damit umgehen.

Verantwortungslos

Wirklich den kalten Schweiß treibt es mir aber auf die Stirn wenn ich lese wie auf Daten zugegriffen wurde. Meist war es keine Gruppe superintelligenter Sicherheitsexperten mit bösen Absichten, die mit großem Aufwand und unglaublichen KnowHow das Unmögliche möglich gemacht haben. Nein ich lese Sätze wie: “Jeder Hauptschüler kann das besser”, “Passwörter wurden nicht verschlüsselt”, “Die Daten waren mittels Google auffindbar” und so weiter.

Da sind sie also die Safetüren aus Pappe und das macht mich sauer.